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Ergebnisse der Eckdaten-Studie 2026
Die aktuelle Studie «Eckdaten der Schweizer Fitnesswirtschaft 2026», präsentiert von swiss active, zeigt ein ausgesprochen positives Bild der Branche. Mehr Fitnesscenter, mehr Mitglieder und ein höherer Umsatz unterstreichen die wachsende gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung von Fitness und Gesundheit in der Schweiz.
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 trainieren 1,45 Millionen Menschen in Schweizer Gesundheits- und Fitnesscentern – rund 16 % der Gesamtbevölkerung und 22,6 % der 15- bis 65-Jährigen. Damit verzeichnet die Branche ein Mitgliederwachstum von +5,8 % gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig steigt die Zahl der Fitnesscenter auf 1’441 Standorte (+3,3 %).
Auch wirtschaftlich setzt die Branche ihren Wachstumskurs fort: Der Gesamtumsatz erreicht mit 1,36 Milliarden Franken einen neuen Höchstwert (+4,4 %). Dieses Wachstum ist primär auf steigende Mitgliederzahlen zurückzuführen – die durchschnittlichen Mitgliedsbeiträge blieben weitgehend stabil.
Auffällig ist insbesondere der starke Zuwachs bei jungen Trainierenden: Die Altersgruppe der 20‑ bis 29‑Jährigen ist mit 26,1 % erstmals die grösste Mitgliedergruppe und hat die 30‑ bis 39‑Jährigen überholt. Gesundheit, Leistungsfähigkeit und ein bewusster Lebensstil gewinnen bei jungen Menschen zunehmend an Bedeutung.
Gleichzeitig bleibt Fitnesstraining auch für ältere Menschen relevant: 7,3 % der über 60‑Jährigen trainieren in einem Fitnesscenter – deutlich mehr als während der Corona‑Zeit.
Mehr als ein Drittel der Center positioniert sich primär im Bereich Gesundheit und Prävention, nahezu gleich viele mit Fokus auf Training und Leistungsfähigkeit. Kraft‑ und Herz‑Kreislauf‑Training bilden nach wie vor das Fundament des Angebots. Gleichzeitig gewinnen Personal Training, Ernährungsberatung und Wellness‑Angebote weiter an Bedeutung.
Die Branche setzt zudem stark auf Qualität: 97,5 % der Center haben ihre Mitarbeitenden im Jahr 2025 weitergebildet. Insgesamt beschäftigt die Fitness‑ und Gesundheitsbranche 27’667 Mitarbeitende (+3,8 %) und etabliert sich damit zunehmend als attraktive Arbeitgeberin.
Die Stimmung unter den Betreibern ist ausgesprochen positiv: 9 von 10 beurteilen ihre wirtschaftliche Situation als gut oder eher gut. Auch der Blick nach vorne bleibt optimistisch – die Investitionsbereitschaft ist hoch, insbesondere in Trainingstechnologien, Digitalisierung und Aus‑ und Weiterbildung.
Die Studie unterstreicht klar: Die Schweizer Fitnessbranche ist ein zentraler Pfeiler der Gesundheitsprävention und ein wachsender Bestandteil des Gesundheitssystems.
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